Über Uns – Da Salvatore
Da Salvatore – Erinnerungen aus fünfzig Jahren
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Kapitel I · Ustica

Die Insel, die alles beginnt

Mitten im Mittelmeer, eine Stunde vor Palermo – Ustica. Ehemals Gefängnisinsel, heute ein Paradies aus schwarzem Lavagestein, türkisem Wasser und mediterraner Stille. Hier kommt Salvatore zur Welt. Als erstgeborener Sohn wächst er in einfachen sizilianischen Verhältnissen auf, eingebettet in den Rhythmus der Insel.

Seine ersten Erinnerungen sind der Duft des Meeres, die raue Erde und das Sammeln von Kapern, wildem Fenchel und Spargel in den Bergen – um diese auf der Piazza zu verkaufen. In einfachen Verhältnissen war es für Salvatore früh selbstverständlich, zur Familie beizutragen. Die Küche war keine Berufswahl. Sie war eine Sprache, die er auf Ustica lernte.

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Foto Ustica / Meer
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Foto Palermo / Straße
Kapitel II · Palermo

Die Stadt, die formt

Mit etwa acht Jahren zieht die Familie auf der Suche nach besserer Arbeit nach Palermo – eine Stadt voller Lärm, Wärme und dem unverwechselbaren Duft von frisch gebackenem Brot. Belebt, laut, lebendig.

Salvatore, gerade sieben, beginnt als Tellerwäscher im Restaurant seines Onkels und verteilt morgens Brötchen für die lokale Bäckerei seines Viertels. Er erlebt das Palermo der Zeit in all seinen Facetten – die Straßen, die Menschen, den Geruch der Märkte.

Nach einigen Jahren zieht es die Familie wieder zurück auf die Insel. Salvatore ist nun elf – und arbeitet auf der Baustelle, kellnert in der Bar Centrale, leiht sich die Esel des Nachbars für Touristentouren, sammelt die Produkte der Insel und taucht nach frischen Seeigeln, um diese an Restaurants und Bewohner zu verkaufen. Zufrieden. Neugierig. Frei.

„Die Insel hat mir beigebracht, was wirklich schmeckt.“
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Foto Ustica Natur
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Foto Kapern / Fenchel
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Foto Meer / Piazza
Kapitel III · Münster · 1966

Mit 13 nach Deutschland

Mit 13 Jahren ergibt sich für seinen Vater die Möglichkeit, als Gastarbeiter nach Deutschland zu gehen – nach Münster. Salvatore will mehr von der Welt sehen. Er will mit. Angekommen bauen die beiden zwei Jahre lang am LBS-Gebäude am Aasee, es folgen drei weitere Jahre als Hafenarbeiter beim Holzbetrieb am Hafen.

Nach fünf Jahren will Nonno zurück nach Hause – und nimmt Papa mit. Doch Salvatore hat Münster in sich aufgenommen. Er will zurück.

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Foto Münster / Aasee

„30.000 Lire vom Pfarrer geliehen, ein Freund namens Fofo, ein alter Fiat – und ein Ziel vor Augen.“

— Salvatore Badagliacco
Kapitel IV · Nürnberg & Münster · Eine Vision

Zurück mit einem Ziel

Mit 18 Jahren, 30.000 Lire vom Pfarrer der Insel geliehen, seinem Freund Fofo und dessen altem Fiat bricht Salvatore erneut nach Deutschland auf. Zunächst nach Nürnberg, wo er als Tellerwäscher in einem Restaurant der Altstadt beginnt. Der Chef bemerkt schnell: Dieser Mann spürt die Lebensmittel. Er lässt ihn beim Kochen helfen, nimmt ihn mit beim Einkauf.

Salvatore saugt alles auf – aber er will nicht bleiben. Er hat eine klare Vision: sein eigenes Restaurant in Münster. Mit 19 fährt er weiter nach Münster, kellnert drei Jahre in der Marina Bar seines Kollegen Franco und nutzt schließlich die Gelegenheit, eine Softeis-Maschine in Osnabrück zu betreiben. Ein Jahr und ein lukratives Geschäft später hat er das Geld zusammen.

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Foto Nürnberg / junger Salvatore
Kapitel V · Das Stella Marina

Der Beginn einer Ära

Mit 30.000 DM erfüllt er sich seinen Traum und eröffnet das Stella Marina am Inselbogen. Zunächst als Imbiss – Pommes, Currywurst, Kotelett. Doch Salvatore hat eine Vision, und er verfolgt sie konsequent. Imbiss-Karte gestrichen, Pizza rein. Dann Pasta. Fischernetze hängen von den Decken, sizilianische Keramik schmückt die Wände.

Münster bemerkt es. Der Insider wird zum Hotspot. Dann streicht er die Pizza. Fisch kommt auf die Karte – ganz nach seiner Herkunft vom Meer – dazu Fleischgerichte und ein legendäres Buffet. Seine Vision ist Wirklichkeit geworden.

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Foto Stella Marina
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Innenraum Detail
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Keramik / Fischernetze
Kapitel VI · Eine Geschichte voller Restaurants

Münsters Tische gehören ihm

Nach zwölf Jahren verkauft Salvatore das Stella Marina – und eröffnet es neu am Buddenturm. Es folgt die Trattoria Salvatore an der Warendorfer Straße, dann sein Restaurant im Hotel Mauritzhof. Jedes Lokal trägt seine Handschrift, sein Gespür für Gastlichkeit, seine sizilianische Seele.

2007 eröffnet er sein letztes Restaurant – die Trattoria Salvatore in der Schulstraße im Kreuzviertel. Dort bekocht und verzaubert er Münster und seine Stammgäste sechzehn Jahre lang.

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Foto Trattoria / Restaurant
Heute.

Nach einem Leben voller Küchen, Gäste und unvergesslicher Abende erweckt Salvatore seine Leidenschaft in neuer Form wieder zum Leben. Persönlicher. Direkter. Ganz für Sie.


Salvatore Badagliacco ist kein Koch, der Rezepte kocht – er ist einer, der fühlt. Mit über fünfzig Jahren Erfahrung, handverlesenen Rezepten und der Seele Siziliens kommt er heute zu Ihnen. Als Privatkoch für exklusive Abende, als Caterer für besondere Anlässe – immer mit frischen Zutaten und dem unverwechselbaren Charakter eines Mannes, der für das Kochen lebt.


Kein Einheitsmenü. Keine Kompromisse. Nur echter Geschmack – direkt aus Sizilien in Ihren Abend.
Ganz persönlich für Sie.


Der Beginn einer neuen Epoche.


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